Jempe's Blog

Construire une école en Côte d'Ivoire

Das Projekt « Zouangouin und Zangouin » septembre 5, 2010

Hallo liebe Freunde,

endlich habe ich angefangen, an etwas zu arbeiten, das mir schon sehr lange am Herzen liegt: es handelt sich dabei um den Bau einer Schule für die beiden Dörfer Zouangouin und Zangouin, zwei Dörfer mitten in der Elfenbeinküste – da wo ich her komme.

Zurzeit müssen alle 6 bis 14 jährige Schüler aus diesen beiden Dörfern jeden Tag 2 Stunden zur nächsten Schule und 2 Stunden wieder zurück nach Hause laufen. Jeden Tag legen diese Kinder insgesamt 2×12 km zu Fuß zurück!

Herzlich lade ich Euch ein, einen Blick auf diesen Blog zu werfen. Hier werde ich Euch in regelmäßigen Abständen Informationen über das Projekt, das Land, die Kultur und die Lebensart zur Verfügung stellen.

Gerne möchte ich eine kleine Retrospektive meiner Kindheit, in einem Dorf nicht weit von Zouangouin und Zangouin, ebenfalls mit Euch teilen.

Lasst uns doch zusammen diesen Kindern eine bessere Zukunft schenken.

Gemeinsam können wir dieses Projekt und seine Entwicklung verfolgen…und könnten schließlich zusammen in die Elfenbeinküste fliegen, um dort die Baustellen zu besichtigen oder auch der Eröffnung der Schule beizuwohnen.

Für die Verwirklichung dieses Projektes ist jede Hilfe, sei es finanzieller, materieller und aber auch moralischer Natur, vom ganzen Herzen willkommen und ich freue mich jetzt schon rießig darauf, diese empfangen zu dürfen.

Mit Euer Hilfe kann das alles in naher Zukunft Wirklichkeit werden.

Liebe Grüße und bis bald!

Aimée


Das Projekt

Für die Kinder der Dörfer Zouangouin und Zangouin eine Schule samt Schulkantine und Spiel- oder Sportplatz zu erbauen, bedeutet diesen Kindern die Hand zu reichen! Endlich hätten sie einen Platz, in dem sie lernen, indem sie sich geborgen fühlen können. In jedem dieser Kinder steckt doch einer von uns! Allein einem von ihnen zu helfen, ist wie eine Wasserquelle aus den Tiefen der Erde zur Oberfläche zu verhelfen…

Die Idee dieses Projektes ist beim Gespräch mit einer meiner Arbeitskolleginnen entstanden. Sie hat ein großes Herz und sie hilft, wo sie immer nur kann! Dieses Jahr wird sie nach Asien reisen, um dort Kindern ehrenamtlich zu helfen. Dabei geht es um Kinder, die ganz ähnliche Bildungsprobleme haben, wie die Kinder aus Zangouin und Zouangouin in Afrika.

Um mein Projekt verwirklichen zu können, darf ich jederzeit mit ihrer vollen Unterstützung rechnen. « Aimée, Du musst daran glauben, denn nichts auf der Welt ist unmöglich! ». Dieser Satz aus ihrem Munde wird mich immer begleiten.

Und seitdem arbeiten wir auch daran, sie lässt einfach nicht mehr locker…

Auch mit meinem Chef habe ich auch darüber gesprochen. Er hat mir empfohlen, Bilder vom Dorf und seinen Bewohnern zu veröffentlich, damit die Leute, die gerne helfen wollen, sich ihr eigenes Bild von der Situation machen können.

Darüber hinaus habe ich eine Vertrauensperson vor Ort, die mich in der Verwirklichung dieses Projektes unterstützt und mir Informationen und Bilder der beiden Dörfer zur Verfügung stellt.

Auf dem Bild vom rechts nach links: Herr Vallé mit dem Student, der halb-ehrenamtlich den Kindern unterrichtet und einigen Kindern, kurz nach den Weihnachtsferien. Im Hintergrund steht die provisorische Hütte, die Herr Vallé zwischen Zouangouin und Zangouin hat bauen lassen.

Herr Marcel Vallé, meine Vertrauensperson in der Elfenbeinküste, ist ein früherer Schuldirektor und Lehrer in der Region. Für das laufende Schuljahr hat Herr Vallé eine provisorische Hütte (siehe Bild oben) zwischen Zouangouin und Zangouin bauen lassen. Somit bleiben die Kinder nicht der Schule fern und können doch wenigstens ein Minimum an Bildung genießen. Jene Kinder, die den 12 Km langen Weg zur Schule und zurück nach Hause nicht laufen können und vor allem aber jene ganz kleine Kinder, die diesen Weg ja gar nicht zurücklegen können.

Das Schulmaterial stellt Herr Vallé seinen Schülern kostenlos zur Verfügung. Aus eigener Tasche bezahlt er einem Studenten, der halb-ehrenamtlich den Schülern Unterricht gibt. Sein Monatsgehalt beläuft sich auf ca. 11,50 € und ein 50 Kg Sack Reis im Monat (= ca. 30 €). Herr Vallé ist bereits pensioniert, dennoch versucht er nach wie vor den Kindern Bildung zu ermöglichen. Denn dieser „steiniger Weg zur Schulbildung“ erinnert mich ganz stark an meine eigene Kindheit in Korhgouin! Zu meiner Schulzeit war die Dorfschule zwar nicht weit weg von zu Hause, jedoch musste ich den ganzen Tag in der Schule verbringen und mit leerem Bauch lernen!

Damals, als ich Schülerin war, hatte die Schule in meinem Dorf Korhgouin weder Fenster noch Türen. Meine Schule war nämlich eine ganz einfach gebaute Hütte mit lediglich einem Dach und zwei Innenwänden, die eine zur Trennung zwischen den Schulklasen und die andere um die Schultafel zu aufzuhängen. Sonst war die Schule ja offen und sowohl der Regen als auch Diebe konnten ungehindert rein .

Auf dem Bild : meine Mutter und ich zu meiner Schulzeit

Unsere Lehrer konnten keine unserer Schulhefte, Dokumente oder gar Kopien in den Schulklassen liegen lassen. Stattdessen mussten sie alle Unterlagen mit nach Hause nehmen, wo sie diese korrigieren konnten. Viele unserer Lehrer lebten nicht in Korhgouin, sondern wohnten in den Nachbarndörfern. Also auch sie, wie die Kinder aus Zaungouin und Zangouin, mussten Kilometer lange Wege gehen, um in unserer Schule zu unterrichten. Dabei mussten sie auch noch Ihre schweren Taschen voller Schulhefte und –kopien tragen.

Noch kann ich mich genau daran erinnern, wie mein Lehrer Herr Bamba mich oft darum bat, unsere Schulhefte und Hausaufgaben, die er ja korrigieren musste, bis zu ihm nach Hause zu tragen. Herr Bamba wohnte mindestens 1 Stunde vom meinem Dorf Korhgouin entfernt. Damals besuchte ich die 3. Klasse (in der Elfenbeinküste die CE2) und naiv wie ich war, hielt ich diese Aufgabe für einen Privileg. Mein Lehrer hatte mich unter allen Schülern ausgesucht, um diese Vertrauensaufgabe zu erfüllen! Da mir dieses Privileg ziemlich oft zugeteilt wurde, waren die anderen Schüler auch ziemlich neidisch auf mich. Was hätten sie dafür gegeben, einmal an meiner Stelle sein zu dürfen…

Allerdings muss ich dabei erwähnen, dass mir dieses Privileg keinerlei bessere Schulnoten beschert hat… niemals !

Ob Herr Bamba, mein damaliger Lehrer in der 3. Klasse, sich an « seine kleine Pony Express » Aimée Baby Moko noch erinnern kann ?! Wer weißt, ob ich ihn jemals wiedersehen werde…

Das war nur eine kleine Retrospective meines Landlebens in Karhgouin.

Na gut, jetzt zurück zu den Schulkindern aus Zaungouin und Zangouin. Denn hier geht es doch nicht um mich, sondern um kleine Leute, die doch viel wichtiger sind: die Kinder aus Zouangouin und Zangouin.

Fakten und Eindrücke zweier Dörfer

(Auch wenn die Bilder qualitativ nicht besonders gut sind, wollte ich diese unbedingt veröffentlichen, denn es sind die einzigen, die ich zurzeit mit Euch teilen kann…)

LES DEUX VILLAGES Zangouin et Zouangouin

LES DEUX VILLAGES Zangouin et Zouangouin

LES DEUX VILLAGES Zangouin et Zouangouin

LES DEUX VILLAGES Zangouin et Zouangouin

Meine Beweggründe für dieses Projekt :

Zugegeben, es gibt mehrere Gründe, um dieses Projekt realisieren zu wollen. Ein ganz wichtiger Grund ist auf jedem Fall die Situation, in der sich diese Schulkinder aus Zouangouin und Zangouin zurzeit befinden. Das lässt mich einfach nicht mehr los … Meiner Meinung nach, dürfte doch kein Kind auf der Welt 12 Km zurücklegen müssen, um zur Schule zu gehen (und nochmal 12 zurück)! und wie oben schon erwähnt erinnert mich die Situation der Kinder ganz stark an meine Kindheitserfahrungen.

Während der Vorbereitungen zu diesem Projekt wurden weder die 4 bis 5 jährige Kinder, noch die 15 jährigen Jugendlichen bei der Zählung der Schulkinder berücksichtigt. Letztere werden am Ende des Schuljahres 2010 die sechste Klasse (Gymnasium) besuchen oder aber die Schule abschliessen.

Erfassungstabelle der Schulkinder

In der abgebildeten Tabelle wurden die Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahre alt erfasst. Genau die Kinder, die jeden Tag 12 Km in etwa 2 Stunden zurücklegen, um die Schule im Nachbardorf zu besuchen. Sicherlich brauche ich nicht zu erwähnen, dass es keinerlei öffentliche Verkehrsmittel für diese Schüler gibt. Darüber hinaus lernen diese Kinder

jeden Tag mit leerem Magen, denn eine Schulkantine gibt es nicht. Es handelt es sich hierbei um insgesamt 400 betroffene Schüler.

Tableau de recensement

Eine Großzahl dieser Kinder, vor allem die Jüngeren, müssen oft nachsitzen, die Klassen wiederholen oder aber die Schule vorzeitig verlassen. Warum? Dafür gibt es 2 Hauptgründe und zwar die weite Entfernung zwischen Schule und zu Hause und nicht zu vergessen, der Hunger. Erschwerend hinzu kommt es, dass während der Regenzeit die Kinder auf dem Weg zur Schule immer wieder naß werden und demzufolge oft krank sind. Außerdem geht ihr Schulmaterial, wie Bücher und Hefte, durch den Regen kaputt… Um das Problem vorübergehend zu lösen, hat man eine Schulhütte zwischen den Dörfern Zouangouin und Zangouin bauen lassen. In dieser Hütte sind die erste und die zweite Klasse (in der Elfenbeinküste CP1 und CP2 genannt) untergebracht. So können die Kleinsten, die nicht die Entfernung zurücklegen können, doch in die Schule gehen.

Die Schulhütte mit den 2 Klassenräumen

Auf dem Bild von links nach rechts : der Präsident der Dorfjugend aus Zouangouin–Zangouin, der Dorfchef, der Dorflehrer, der Dorfchef von Zouangouin, Herr Vallé, der Dorfchef von Zangouin, hinten stehend: Sprecher der Chefs.

Die Verantwortlichen beider Dörfer (siehe Bild) hoffen, dass dieses Projekt Realität werden kann. Sie hoffen auf eine bessere Zukunft für Ihre Kinder!

Hier unten eine Erfassungstabelle der Kinder inklusive Einverständnis ihrer Eltern und der Verantwortlichen beider Dörfer für den Bau der Schule.

Dies ist ein grober Überblick der Probleme, mit denen diese Kinder Tag für Tag konfrontiert sind. Dabei müssen Ihre Eltern zusehen, welch schwierigen Bedingungen ihre Kinder ausgesetzt sind. Auch wenn Ihr Herz dabei schmerzt, müssen sie sich selber damit trösten, dass ihre Kinder durch dieses Leiden geprägt werden und dadurch eine bessere Zukunft anstreben werden.

Heute bin ich selbst Mutter von 2 Kindern und die Situation der Kinder aus Zouangouin und Zangouin macht mich um so mehr betroffen. Denn ich sehe in jedem von ihnen meine eigene Kinder !

Und so müsste die Schule

zwischen Zangouin und Zouangouin sein:

-6 Grundschulklassen :

· CP1 = (1. Klasse, Vorschule)

· CP2 = (2. Klasse, Vorschule)

· CE1 = (1. Klasse, Grundschule)

· CE2 = (2. Klasse,

Grundschule)

· CM1 = (1. Jahr Mittlere Schule)

· CM2 = (2. Jahr Mittlere Schule)

-1 Schulbüro

-1 Schulkantine

-1 Sportplatz (Fußball, Handball, o.ä.)

Entwurf der Schule

Grundriss der Schule

Wo soll die Schule gebaut werden ?

Genau zwischen Zouangouin und Zangouin soll die Grundschule gebaut werden. Den Vorschlag eines gemeinsamen Grundstücks für den Bau haben wir von den Vertretern beider Dörfer bereits erhalten. Die perfekte Lösung also, damit die Schüler keine weite Wege in Kauf nehmen müssen.

Grundstück

Auf dem Bild kann man die Schulhütte sehen, die für das Schuljahr 2010 provisorisch gebaut wurde. Kinder, die nicht in der Lage sind, täglich 12 Km bis zur Nachbardorfschule zu laufen, besuchen diese Schulhütte.

Viele dieser Schüler besuchten das Jahr zuvor die Nachbardorfschule. Aus den Gründen, die weiter oben erwähnt wurden, haben sie aber die Schule abgebrochen.

Auf dem folgenden Bild, von links nach rechts : Herr Vallé und der vom Staat beauftragte junge Lehrer (stehend).

Material- und Baukosten

für die Grundschule, inkl. Schulbüro und Schulkantine sowie Sportplatz

Projektkosten: € 30.420,-

Schaffen wir das?

Aimée

Mein Leben in Korhgouin.

Meine Kindheit habe ich in Korhgouin verbracht, ein kleines Dorf in der Provinz Man, nicht weit von Biankouma, in der Elfenbeinküste. Dort habe ich auch die Grundschule besucht und zwar unter sehr ähnlichen Bedingungen wie die in diesem Blog beschriebenen Kinder aus Zouangouin und Zangouin.

Der einzige Unterschied: wir Schulkinder hatten das Glück, keine 12 Km zur Schule laufen zu müssen. Denn die Schule war Gott sei Dank am Ende des Dorfes.

Aber sonst hatten wir schon die gleichen Probleme: z. Bsp. der Hunger! In der Schule gab es ja keine Kantine und eine andere Möglichkeit Mittags etwas zu essen, hatten wir leider auch nicht.

Also bestand unser Mittagsessen aus Früchten der Saison wie Mangos, Papayas, Mandarinen, Avocados u.a. aus dem Busch neben der Dorfschule. Einige Kinder hatten jedoch den Mut, Mittags nach Hause zu laufen, um sich dort etwas Reis oder Yamwürzel zu kochen, eine Banane oder Mandioc, je nach Saison zu holen. Nebenbei erwähnt, bei uns muss der Reis vor dem Kochen, ja immer erst gestampft werden, um die Reiskörner von ihrer Schale zu befreien. Das hat so viel Zeit in Anspruch genommen, dass wir oft das mit Freude erwartete Essen, gar nicht geniessen konnten. Yamwürzel, Banane oder Mandiok vorzubereiten, ging dagegen schnell, aber diese gab es ja nicht das ganze Jahr über!

Nach der Schule mussten die Mädchen kilometerlange Wege bis zum Brunnen gehen, um Wasser zu holen. Dies war eine ihrer Aufgaben, um der Familie zu helfen, denn alle Eltern arbeiteten den ganzen Tag auf den Reisfeldern. Auch während den Schulferien mussten alle Schüler auf den Feldern arbeiten, um ihren Eltern zu helfen. Denn nur nach einer guten Ernte war es möglich, die Kinder einzuschulen. Hierfür mussten Uniformen und Schulmaterial gekauft werden.

Korhgouin, mein Dorf, lag in der Nähe des Flughafens. Dadurch erhielten wir immer wieder Hilfe von vielen europäischen Touristen. Als sie zum Beispiel gesehen haben, dass es im Dorf an so lebenswichtige Dingen wie Wasser fehlte, haben sie uns eine Wasserpumpe geschenkt und mitten im Dorf installieren lassen! Meine Erinnerung daran: es war für mich als Kind, als ob weiße Götter direkt vom Himmel zu uns herunter gekommen wären! Und genau wie weiße Götter wurden sie auch im Dorf gefeiert!

25 Jahre später weiß ich nicht, ob die Wasserpumpe noch existiert, denn ich war seitdem leider nicht mehr dort. Der Flughafen ist nicht mehr da, schade! Warum weiß ich aber leider auch nicht.

Was haben wir Kinder für ein Spaß an diesem Flughafen gehabt! Manche Angestellte des Flughafens haben das Motorenöl der Flugzeuge für uns organisiert. So verrückt es auch klingeln mag, wir haben es uns auf die Haare geschmiert. Zugegeben, es hat gestunken, aber die Haare waren danach so geschmeidig… Ich habe in Europa nie eine bessere „Haarkur“ gefunden, ehrlich nicht.

Übrigens, Strom hatten wir auch nicht, dafür Öllampen und das schöne Licht des Vollmondes!

Trotz aller Schwierigkeiten und Mängel, waren wir glückliche Kinder, auch wenn es merkwürdig klingt …

Im Großen und Ganzen waren wir doch priviligierter als die Kinder aus anderen Dörfern wie Zouangouin und Zangouin.

Vor Jahren habe ich Afrika verlassen, dennoch vergesse ich die Menschen, insbesondere die Kinder aus diesen Dörfern nicht. Im Gegenteil mache ich mir große Sorgen um sie. Das «Phänomen Afrika» verstehe ich sowieso nicht, selbst als Afrikanerin ! Die Probleme werden größer und größer, insbesondere auf den Dörfern und kleinen Städten. Heutzutage leben in den Dörfern fast nur Kinder und alte Menschen, denn die Mehrheit der jungen Leute verlassen ihre Dörfer, um sich in den großen Städten niederzulassen, wo sie oft leider nichts erreichen. So entsteht das traurige Bild Afrikas : verlassene Dörfer, Straßenkinder wo man nur hinguckt!

Elternliebe in Afrika ist doch genauso wie Elternliebe in Europa, Asien oder in den amerikanischen Kontinenten. Ich persönlich sehe in jedem Kind mein eigenes Kind.

Lasst Euer Herz für Euch reden! Unterstützt dieses Projekt wo und wie Ihr könnt!



Einige Infos über die Region

Das Volk gehört zu der ethnischen Gruppe Dan und spricht Yacouba.

Die Hauptnahrungsmittel sind : Bananen, Reis und Maniok.

eine Dan Frau kommt von den Feldern zurück. Sie läuft auf der aus Kletterpflanzen geflochtenen Brücke.

une femme dan

Die Dan sind besonder bekannt für ihre Webarbeiten von wunderschönen bunten Stoffe und ihre Tänze.

Bei den Tänzen sei erwähnt der «Tématé de facobly» (dabei handelt es sich um eine Hommage an junge Mädchen, deren guter Geist die Reisernte positiv beeinflüssen soll), der Tanz der Schreitvögel (dies sind maskierte Junge, die auf 3 Meter hohe Stelzen laufen) und natürlich auch das berühmte Masken-Festival Names Guéwah, das jedes Jahr in der Hauptstadt der 18 Bergen organisiert wird.

ich verzichte hier auf weitere Ausführungen, da man das einfach mit eigenen Augen gesehen haben muss…und ich hoffe das können wir bald schon gemeinsam…

Hinzu kommen auch viele andere Sehenswürdigkeiten der Region, wie die Wasserfälle in der Nähe von Man und die legendäre « pont de lianes », eine Lianenbrücke, die für die Dan eine besondere Bedeutung hat. Bis heute kann sich kein Mensch erklären, wie diese genau gebaut wurde…

le pont de liane

les cascades pas loin de Man

ZOUANGOUIN und ZANGOUIN

In Zouangouin leben etwa 965, in Zangouin ca. 825 Menschen.

(Hierbei handelt es sich allerdings um Schätzungen, denn nicht alle Leute haben einen Ausweis, was die Voraussetzung für eine genaue Volkszählung wäre. Wir können also ruhig davon ausgehen, dass diese Schätzungen weit unter den realen Zahlen liegen!)

Zouangouin und Zangouin liegen zwischen den Provinzen Man und Biankouma, nicht weit von der Grenze zu Guinea. Die Stadt Man ist die Hauptstadt der 18 Bergen (so genannt, weil die Stadt von Bergen umgeben ist).

Côte d'Ivoire

die Provinz Biankouma

eine Strasse der Stadt Man

"une rue à Man"

Wie die meisten Dörfer in der Elfenbeinküste haben Zouangouin und Zangouin die selben Infrastruktur-Probleme: kein Strom, kein Trinkwasser, usw. Zum Beispiel müssen die Anwohner aus Zouangouin und Zangouin Kilometer lange Wege zurücklegen, um Trinkwasser zu holen. Denn die kleinen, von den Anwohner selber angelegten Brunnen in den Dörfern sind oft verschmutzt, was natürlich auch eine Infektionsgefahr für die Menschen bedeutet.

Bis bald! Aimée

 

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